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Training OL

Zusammen mit Herrn Steinegger durfte die 6. Klasse im Schulareal und im nahen Wald verschiedene Arten von OL austesten. Ein Highlight war sicher der Zetteli-OL!

Gsunde Znüni mit den Patenkindern

Es war wieder einmal so weit und die Kinder der 6. Klasse durften zusammen mit ihren Patenkindern aus der 2. Klasse einen gesunden Znüni zubereiten. Diesmal wurden in verschiedenen Gruppen Gemüse-Blümchen und verschiedene leckere Birchermüesli zubereitet. Voller Geschick halfen die Grossen den Kleinen und es war ein gelungener Anlass! 

Besuch der Moschee

Im Rahmen der R&K besuchten die 6. Klasse die Moschee in Wallisellen. Es war ein denkwürdiger Besuch. Der Imam und der Sekretär gaben den Besuchern nicht nur viele Infos, sondern schenkten uns einen tiefen Einblick in ihren Zugang zum Islam. Danach war es an der Zeit für das Nachmittagsgebet und die Jungs und Mädels durften mitbeten, wenn sie wollten. «Man wird ganz ruhig, die Gedanken stehen still und es hört auf zu denken, wenn die Stirn auf dem Boden ist», sagte ein Kind nach dem Gebet. Zum Schluss gab es noch ein Zvieri. Danke vielmals für die grossartige Gastfreundschaft!

Räbeliechtli

Damit sich alle 2. KlässlerInnen für den Räbeliechtli-Umzug ausrüsten konnten, wurden fleissig Räben mit den Göttis und Gottis aus der 6. Klasse geschnitzt. Zusammen entstanden wieder wunderschöne und teils sehr detaillierte Räben. Die Kinder genossen das gemütliche Beisammensein und die Grossen natürlich auch, dass sie den Kleinen helfen durften.

Wasser, ein kostbares Gut

Im Sommer bis Herbst 18 hat die 6. Klasse sich mit dem Thema Wasser beschäftigt. Sie besuchte das Reservoir, das Überlaufbecken und die ARA. Es entstanden super Fotoreportagen zu „Wie funktioniert die Reinigung des Wassers“. Als Abschluss gestaltete die Klasse eine Ausstellung mit wichtigen Themen zum Wasser, z. B. Wasserkreislauf, -verbrauch, -einsparung, -verschmutzung-, reinigung etc. Die Ausstellung zeigte sie einem interessierten Publikum, erst den Zweit- und DrittklässlerInnen und zuletzt den Eltern.

L. Graf und A. Sutter

 

 

 

Klassenlager Wila vom 14.-18. Mai 2018

Was für eine Aufregung! Das erste Mal im Klassenlager! Kann ich mit den Kindern das Zimmer teilen, mit denen ich mich wohl fühle? Und wenn ich Heimweh habe? Und wenn... und wenn... Viele Fragen und Unsicherheiten. 

Aber dann geht’s los, gleich mit einer 30 km langen Velofahrt. Alle sind guter Dinge. Im Klassenlager machen wir die Vorbereitungen für unser Musical vom 5. Juli. Wir üben die beiden Tänze, malen die Kulissen, verteilen die Rollen, proben einzelne Szenen und natürlich die vielen Lieder. Herr Lai hat sie schon seit Februar mit uns einstudiert. Im Lager geht’s ans Verfeinern und die SolosängerInnen werden fit gemacht. 

Dass es fast die ganze Woche regnet, ist uns egal: Wir lassen die Wanderung sausen und vergnügen uns am Mittwoch im Schwimmbad! Ein anderes Highlight ist auch das Kochen mit Herrn Stierli. Die wunderbaren Salatteller sind eine Augenweide und das Essen schmeckt lecker. 

Am Freitag treten wir bei schönstem Wetter wieder in die Pedalen, keine Sache! Tapfer fahren auch die Beiden, die gleich in den ersten 15 Minuten gestürzt sind, mit. Bravo! An der Töss lassen wir noch die Steine schiefern. Und schon ist die Woche rum! Danke allen, die mitgeholfen haben!

Exkursion Vindonissa

„Silentium!“, ertönt kraftvoll die Stimme von unserem Leiter des Workshops. Gemeinsam mit der 6.Klasse von Frau Cottier besuchten wir anfangs Mai den Legionärspfad in Windisch. Wir tauchten in den römischen Alltag ein und erlebten einen aufregenden Tag.

Während zwei Stunden erlernten die SchülerInnen die Kampftechniken der Legionäre Roms. Sie erlebten am eigenen Leibe die Bedeutung des Satzes «Lernen, um zu gewinnen». Sie marschierten - bewaffnet mit pilum, gladius und scutum, den Waffen der Legionäre – und trainierten den Nahkampf.

Am Nachmittag gingen die SchülerInnen in kleineren Gruppen auf die Spieltour. Ausgerüstet mit Audioguides und einem Plan machten sich die Gruppen auf die Suche «Nach dem Geheimnis des Kamels». Schliesslich führte die Spur ins alte Amphitheater.

Wir durften in Vindonissa (Windisch) einen spannenden Tag erleben und reisten mit vielen Erlebnissen und Bildern im Kopf wieder nach Nürensdorf. 

 
 

Räbeliechtli schnitzen

Nach der grossen Pause vom 5. November treffen sich die 1. Klässler mit ihren Göttis und Gottis aus der 5. Klasse und richten zusammen ihren Arbeitsplatz mit dem Räbenschnitz-Werkzeug ein. Anschliessend werden die Räben fleissig und mit vollem Krafteinsatz ausgehöhlt und verschiedene Motive eingeritzt. Dabei werden die 1. KlässlerInnen ganz toll von ihren Göttis und Gottis unterstützt. Alle geniessen das schöne Erlebnis zusammen und es entstehen wunderschöne Räben für den Räbeliechli-Umzug vom folgenden Tag. 
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Erster Götti-Gotti-Znüni

Heute wird mit den Göttis und Gottis aus der 5. Klasse ein gesunder Znüni gerüstet und angerichtet! Dazu gehörten Fruchtspiesschen, Gemüsedip und Vollkorntoast mit Frischkäse. „MHMMMMM!“. Jeweils 20 min verbrachten die Kindergruppen in einem Schulzimmer, um danach den nächsten Posten zu besuchen. So konnten alle Fruchtspiesschen, Gemüse und Brot zubereiten. Die Göttis und Gottis zeigten den „Erstis“ geduldig und fürsorglich, wie man rüstet, streicht und schnetzelt. Die Gottenkinder folgten den Anweisungen fröhlich. 

Das Resultat war überwältigend. Ein so farbiges Buffet auf dem Pausenhof, hat man wohl selten gesehen. Die hungrigen Kinder standen an und bedienten sich glücklich. Kaum zu glauben, aber das Buffet war nach 20 min Pause leergefegt! Es hat wohl beiden, den 5. und 1. Klässlern, gut geschmeckt.

 
 

Besuch im Museum für Alt- und Jungsteinzeit

Im Rahmen des M/U – Unterrichtes hat die 4. Klasse im Urgeschichtemuseum in Zug Fundgegenstände und Repliken angeschaut, eine Knochennadel geschliffen und die Speerschleuder sowie den Pfeil und Bogen (beides Waffen, die in der Altsteinzeit erfunden wurden) ausprobiert.

Welche der Waffen, die in der Altsteinzeit gebraucht wurden, würdest du gerne beherrschen?

Am liebsten würden wir den Wurfspeer beherrschen. Es ist ein Speer mit drei Seitenfedern. An der Spitze ist ein Feuerstein, der bearbeitet wurde. Der Wirkstock (Haken) ist eine Elle lang und so gebogen, dass das Ende des Speers dort hinein zu liegen kommt. Dieser gebogene Teil ist meistens aus Rentiergeweih und kunstvoll geschnitzt. Man nimmt den Speer in die Hand und legt ihn in den Haken ein. Mit Daumen und Zeigefinger hält man den Speer und den Haken. Dann biegt man den Arm nach hinten und schnellt nach vorne. Im richtigen Moment stösst man den Speer aus dem Haken. Eine Speerschleuder fliegt sehr viel schneller (150km/h) und viel weiter als ein Speer.

Michael und Simon

Unsere Lieblingswaffe ist der Pfeilbogen. Der Pfeil hat hinten Federn, die mit Birkenpech angeklebt sind. Die Schnur ist aus Tiersehne gemacht und der Bogen und der Pfeil aus Holz. Die Spitze besteht aus dem Geweih eines Rentieres. Man legt die Schnur in den Schlitz im Pfeilende und spannt  die Schnur mit dem Daumen und dem Zeigefinger nach hinten. Wenn man loslässt, fliegt der Pfeil weg.

Jolina, Kyle und Ishaa

Ich würde gerne einen Speer beherrschen. Der Speer ist sehr lang und an der Spitze ist ein Stein. Hinten ist er dicker als vorne, damit er gut fliegt, denn der Stein ist ja recht schwer.

Luana

Ich möchte gerne eine Harpune haben, um Fische zu jagen und zu essen. Die Harpunespitze wurde aus Geweih oder Elfenbein geschnitzt. Sie hat kleine Widerhaken, damit sie im Fisch stecken bleibt. Mit der Sehne, die an der Harpune befestigt ist, kann man den Fisch ins Boot oder an Land ziehen.

Stathis

Ich würde mich mit einer Speerschleuder hinter einem Busch verstecken, zusammen mit Freunden und auf das Tier schiessen und dabei „aaaaaaaaaaaaah“ rufen!

Sude

Die Lanze besteht aus einem Stämmchen und hat eine im Feuer gehärtete Spitze. Sie ist vorne dicker als hinten, damit sie besser fliegt. Alle Gegenstände fliegen mit dem Gewicht voraus. Wenn du Badminton spielst, kannst du sehen, dass der Shuttle immer mit dem Gummi voraus zum Racket fliegt, weil der Gummi schwerer ist als das Fallschirmchen.

Wie Käse gemacht wird

 

Zum Abschluss des Themas Rindvieh besuchten wir eine Käserei.

Herr Camenzind, der Käser, gab Lab in die Milch und erhitzte sie auf 30 Grad.

Lab wird aus Kälbermagen gewonnen. Nach 40 Minuten war die Milch dick. Mit der Käseharfe hat er die geronnene Milch verschnitten, und es gab feine Körner, Bruchkörner genannt.

Wir gingen dann in den Keller. Im Keller bildet der Käse die Rinde. Dort lagert Herr Camenzind die Emmentaler der Vortage. Die Käse werden zwei Tage ins Salzbad gelegt. 

Unterdessen wurde die Milch auf 52 Grad erwärmt, damit die Bakterien, die Herr Camenzind nicht will, absterben. Der Käser zog 200 Liter Molke ab und füllte Wasser ein, damit der Käse weicher wird.

Danach kommen die Körner in die Form, und die Molke wird abgesiebt. In der Form werden die Käsekörner gepresst, zuerst mit 800 kg und dann mit 2000 kg Druck. Es wird eine Folie auf den Käse gelegt. Die Nummer der Käserei in Fehraltorf ist CH3400.

Der Käser zeigte uns die Zahlen und gab uns einige zum Essen; sie sind aus Eiweiss. In seinem Labor kontrolliert er die Milch, weil er sicher sein will, dass er nur gute Qualität zu Käse verarbeitet. Mit den Proben kann er auch messen, wie viel Fett in der Milch ist.

Es hat sehr viel Spass gemacht und ich hoffe, wir machen noch mehr solche Ausflüge!

 

Liam

Räbenschnitzen mit den Gottenkindern

Seit der 1. Klasse sind die Kleinen die Gottenkinder unserer Klasse. Ab und zu unternehmen wir gemeinsam etwas. Diesmal schnitzte jeder Götti und jede Gotte mit ihrem/seinem Kind Räben. Die 6. KlässlerInnen halfen beim Aushöhlen und Verzieren. Und zuletzt verbanden sie die Deckel mit Schnüren. Auch die 6. KlässlerInnen schnitzten daneben eine eigene Räbe. Wir hatten viel Spass und Freude zusammen. 

 

Klassenlager 2015 Neuchâtel, Le Locle

Jeden Tag vertiefte sich die Klasse in ortstypische Merkmale. Uhrenbau, Bergminen und geographische Beschaffenheiten regulierten den Tagesablauf. So entstand die rege Mischung, aus der ein Klassenlager besteht. 

Am Montag morgen trafen sich alle Kinder am Bahnhof in Bassersdorf. Von dort aus fuhren sie nach Zürich HB, um den Zug nach Neuchâtel zu nehmen. Im vordersten Wagen, der für die Klasse reserviert worden war, fuhr diese nach Neuenburg. Die Reise wurde von den Schülern nicht selten als langwierig empfunden. Die Ankunft war für alle eine Erleichterung. Von Le Locle aus fuhr die Klasse per Postauto nach Col du Roches. An der Haltestelle des Postautos ging es noch gute 200m bis zum Lagerhaus. Dort assen sie zu Mittag. Nach der Mittagspause wurden im oberen Stockwerk die Uhren geschliffen, angemalt oder ausgesägt.

Am nächsten Tag war der Tag, an dem die Klasse am meisten wanderte. Morgens fuhren alle mit dem Zug zu einer Asphaltmine. Dort erfuhren die Kinder viel über die Historie der Asphaltmine. Anschliessend gab es eine spannende Führung durch die Mine. Zur Sicherheit musste jeder Beteiligte einen Schutzhelm tragen. Die Luftfeuchtigkeit in der Mine war relativ hoch. Hier bauten die Arbeiter früher Naturasphalt ab. Dieser Rohstoff bot in vielen regnerischen Regionen neue Möglichkeiten. Endlich musste man nicht mehr in knöcheltiefem Schlamm waten, weil die Strassen asphaltiert werden konnten. Als die Kinder wieder draussen waren, assen sie zu Mittag. Doch plötzlich wurde der friedliche Schmaus gestört. Ein roter Hubschrauber landete auf der angrenzenden Wiese! Viele Schüler wollten das Spektakel aus der Nähe betrachten. Doch sie mussten aufpassen, denn die Rotorblätter des Hubschraubers waren noch in Bewegung. Anschliessend fuhr Die Klasse zwei Stationen bis Noiraigue. Die Kinder liefen danach immer der Areuse nach. Ihr Weg führte sie zu der Ortschaft mit dem lustigen Namen „Saut de Brot“ und weiter. Den Kindern waren immer wieder weitläufige Panoramen, wilde Flussläufe und atemberaube Wasserfälle vergönnt. Sie durchquerten die Areuseschlucht. Nach einer 5,5 Kilometer langen Wanderung ging es steil bergauf. Die Klasse lief zur Bahnstation in Chambrelien und wartete auf den Zug nach Le Locle.

Am Mittwoch stand viel aus dem Programm. Vormittags arbeiteten die Kinder an ihren Uhren weiter. Am Nachmittag wanderte die Klasse zum Doubs. Dort bestiegen alle ein Schiff, das die Kinder zum Saut du Doubs brachte. Anschliessend liefen diese dem Fluss entlang, bis sie zu einer Feuerstelle kamen. Mit mitgebrachten Holzscheiten entfachten die Kinder ein Lagerfeuer, auf dem sie ihr Mittagessen brieten. Ausserdem hatten sie eine spektakuläre Aussicht auf den Wasserfall des Doubs. Denn, Saut de Doubs bedeutet auf Deutsch nicht anderes als Wasserfall des Doubs. Nach dem Mahl gingen sie wieder zurück. Vom Weg zweigte eine Brücke ab. Auf der anderen Seite lag Frankreich. Die Kinder durften auf die andere Seite des Flusses gehen, denn, der Doubs ist der Grenzfluss zwischen der Schweiz und Frankreich. Die Rückreise verlief sehr gemütlich.

Donnerstags gingen sie am Morgen in das ortseigene Bergwerksmuseum. Dort erhielten sie eine spannende und ausführliche Führung. Nach dem Mittagessen besuchten sie das Internationale Uhrenmuseum. Es gab sehr viel zu sehen! Taschenuhren, aus der Mode gekommener Tischuhren, Stand-  und Wanduhren, Armbanduhren und Elementaruhren die mit Wasser, Sand, Feuer oder Öl funktionierten. Die Klasse erfuhr ausserdem viel über den Übergang der Notwendigkeit der Uhr, von der Hilfe (Tagesstruktur) zur Mode. Unglaublich schöne Ausstellungsstücke lagen und standen hinter den Glasskästen und warteten nur darauf, bestaunt zu werden. Auch die astronomischen Uhren waren sehr interessant. Mit Feinmechanik angetrieben, konnte man sämtliche Planetenumlaufbahnen, das Datum, die Sternbilder und die Mondphasen sehen. Eine sehr neue Uhr war auch ausgestellt. Sie konnte die Koordinaten, die meteorologische Lage, und natürlich die Zeit angeben. Noch spezieller war aber, dass sie nicht, wie viele andere Uhren, in einem Glasskasten war, sondern auf einem Teste-mich-Pfahl angebunden war, so dass jeder und jede sie ausprobieren konnte. Viele Kinder fanden, die Spieluhren seien eine der schönsten Ausstellungsstücke. Zu jeder vollen Stunde passierte auf dem oft zierlichen Schauplatz, den die Uhr darbot etwas: Mal stand eine Königspuppe auf, eine rosafarbene Blüte neben ihr öffnete sich und der König lief herum. Das war aber gar nichts zu einer anderen, noch feineren Uhr. Zur vollen Stunde bewegte ein Sensenmann seine knochige Hand und unter ihm tummelten sich Leute, ganz kleine aus Holz, von denen jeder einer eigenen Tätigkeit nachging. Zwei Männer zersägten einen Baumstamm, ohne auch nur einen Millimeter davon abzutragen. Gleich daneben erprobte ein Turner seine Geschicke, in dem er sich immer wieder an einer kleinen Stange drehte. Eine Frau schaute zum Fenster hinaus und winkte immer wieder mit ihrer Hand. Dies und noch vieles mehr.

Zurück reiste die Klasse am Freitag. Aber erst, nachdem sie den letzten Winkel des Lagerhauses geputzt hatten. Sie liefen danach zur Zugstation Col du Roches. Dort wurden die Kinder auch bald von einem Zug abgeholt, der sie nach Neuchâtel brachte. Jedes Kind bekam 6 Franken, womit es sich das Mittagessen kaufen sollte. Das Spezielle daran war, dass Neuchâtel im französischsprachigen Teil der Schweiz ist. So mussten sie ihre Bestellungen auf Französisch aufgeben. Zum Mittagsessen trafen sie sich an einem zuvor vereinbarten Punkt. Anschliessend schauten sie die Altstadt Neuchâtel genauer an. Sie erfuhren, dass eine mittelalterliche Stadt wie eine Zwiebel aufgebaut war. Das heisst, es gab für den Feind eine Reihe von Hindernissen, falls er die Stadt erobern wollte. Massive Mauern umringten die Mitte der Stadt, die aus der Burg des Herren und der anliegenden Kirche bestand. Das Besondere, die Schutzmauern, bestanden grösstenteils aus Häusern der Altstadt. Dazwischen waren wiederum kleinere Mauern gebaut. Die Fenster und Türen der Häuser waren so angelegt, dass diese schwer einzunehmen waren. Die Burg liegt auf einem Hügel. Der Feind musste also einiges aufbringen, um die Stadt zu erobern.

Danach ging die Klasse wieder zum Bahnhof und fuhr mit dem Zug nach Bassersdorf. Dort wurden sie von ihren Eltern abgeholt.

Nathalie Keller

Augusta Raurica

Nachdem wir uns in der M/U intensiv mit dem römischen Alltag, sowie der Sprache, den Kaisern, den technischen Errungenschaften und Freizeitvergnügungen der Römer beschäftigt hatten, war der Besuch einer römischen Stadt natürlich eine wahre Freude! 
Den Kindern hat die römische Villa, die wir unter kundiger Führung des archäologischen Leiters von Augusta Raurica erforschen durften, sehr gut gefallen. Guten Anklang fand auch das Amphitheater mit den Tonaufnahmen der Gedanken der Gladiatoren, bevor sie in die Arena gehen. Oder die Ausgrabungen und Scherben, die man fand. Selbstverständlich auch die Kloake, denn wir konnten in diesem dunklen alten Abwasserkanal durchgehen. Das wunderschöne Bronzemodell gab uns eine gute Übersicht über die alte Stadt. Und, was sagten die Kinder, war das Beste? Die Carfahrt! Man konnte so herrlich zusammen spielen!

 
 

Theaterworkshop auf der Halbinsel Au

Der letzte Schultag vor den Sommerferien: ein langer und interessanter Tag! 
Kreativ.
Verrückt.
Unglaublich.
Ja, einfach alles auf dem Kopf!
Da wurde der Wald schmutzig gemacht, die Anzeigetafel für das WC zeigte zum Himmel hinauf, zur Begrüssung wurden die Experten (gemeint sind die Schülerinnen und Schüler) per Sie verabschiedet und selbstverständlich ging man möglichst laut vorwärts durch die unzähligen Türen, die auf Wald und Wiese standen in die "Zimmer". Bitte alles umgekehrt verstehen! Wenn eine Gruppe auf dem Weg eine andere traf, erschreckte oder ermunterte man sie mit einem "Bandar"-Schrei.
Die Experten fanden sich nach einigen kurzen, regelrechten KopfStandInsel-Theaterszenen von Profischauspielern in ihren Gruppen ein: Dort wurden Tänze und Theater geübt, Musik gemacht, gesungen, fahrende Schiffe aus Stäben gebaut, Trickfilme fotografiert... Und am Nachmittag durften wir alle die entstandenen Produktionen mit viel Begleitung und Showeinlagen geniessen. "Bandar!"

 
 

Schulreise Üetliberg-Felsenegg, Juni 2014

Wassertour