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„Mit selber gebauten Musikinstrumenten gemeinsam musizieren“

Mit viel Vorfreude, Spannung und Ungewissheit im Gepäck, trafen die angemeldeten Familien in unterschiedlicher Grösse und Altersstruktur am späteren Samstagvormittag im Pfadiheim in Hischwil ein. Die Schlafsäcke wurden im Massenlager ausgerollt und danach gab es ein erstes kennen lernen in der Begrüssungsrunde, bevor das reichhaltige Mittagsbuffet eröffnet wurde. Anschliessend ging es los mit einer bunten Ideenpalette für das Herstellen von diversen Musikinstrumenten mit unterschiedlichen Materialien. Voller Motivation und aller erdenklicher Kreativität machten sich Gross und Klein an die Produktion von Bierdeckelrasseln, Regenrauschrohre, Schlauchtrompeten, Trommeln und vielem mehr – alles farbig und wundervoll geschmückt. Gestärkt mit feinem Frau-Bollinger-Kuchen machte sich die ganze Gruppe zur Abwechslung auf zu einem Tobel mit einem Wasserfall. Dort wurde geforscht, gespielt, gebaut, geklettert und gerutscht. Zurück im Pfadiheim gab es dann ein stimmungsvolles Präsentieren aller hergestellten Instrumente mit viel Gesang und Klang. Nach dem kreativen Nachmittag durften wir uns mit köstlichen Älpermakkaroni von Frau Bollinger verwöhnen lassen. Singend und musizierend am Lagerfeuer sowie mit einer Gute-Nacht-Geschichte für die Kinder fand dann der erste erlebnisreiche Tag seinen Ausklang.

Nach einem herrlichen Frühstück mit frischem Zopf starteten wir in den neuen Tag. Das Haus wurde von den Grossen geputzt, während dem alle Kinder zusammen mit Frau Niemand nochmals zum Wasserfall hoch wanderten. Nach getaner Arbeit folgten die Grossen und bestaunten im Wald oben die kreativen Bauten ihrer Kinder. Weiter ging es dann gemeinsam zu einer lässigen Feuerstelle, wo die Glut für das Mittagessen vorbereitet wurde. Kaum war es soweit, trafen die von Frau Bollinger und Herr Ott vorbereiteten Spiessli und Würste ein, die kurz darauf und grad noch rechtzeitig vor dem Regen verschlungen wurden. Kaum war alles zusammen gepackt und aufgeräumt, machten wir uns bei strömendem Regen auf zurück zum Pfadiheim, wo wir uns noch offiziell verabschiedeten. Bestückt mit vielen Musikinstrumenten und wundervollen Erlebnissen in Erinnerung, gut genährt und zufrieden traten wir die Heimreise an. Für die einen war es das letzte Familienabenteuer und für die anderen bleibt die Hoffnung, das nächste Jahr wiederum ein tolles Wochenende erleben zu dürfen. Jedenfalls werden aber sicher bei allen nicht nur die Erinnerungen an dieses Wochenende noch lange nachklingen.

Familie Waldburger Winteler