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Schneesportlager 2016

Carfahrt (Sonntag) 

In aller Früh, 07.30 Uhr um genau zu sein, begann das Abenteuer „Schneesportlager 2016“ mit einer grossen Herausforderung. Die Gepäckstücke, welche in unterschiedlichsten Grössen und Formen bereitstanden, mussten in gekonnter Tetris-Manier im Laderaum des Cars untergebracht werden. Für unseren Puzzlekönig Claudio aber ein Kinderspiel.

Nach dem auch unsere Siebenschläferin anwesend war, konnte die Reise mit minimaler Verspätung in Richtung Sedrun starten.

Die Ankunft (Sonntag)

So haben wir uns das nicht vorgestellt: Das Lagerhaus war bei unserer Ankunft noch nicht bezugsbereit. Die Tessiner Gruppe, welche vor uns im Haus war, schien ebenfalls etwas verschlafen zu haben. Mit kleinen Äuglein schlenderten sie ums Haus und schauten den überraschten Jugendlichen verwundert zu.

So war es an uns, das Beste aus der verkorksten Situation zu machen. In der Garage bzw. in den sanitären Anlagen des Untergeschosses streiften wir unsere Winterkleidung über und machten uns mit dem Lunch im Mund auf in Richtung Skigebiet. Das Wetter war so warm, dass die Skipisten mit den Rutschbahnen im Alpamare zum Verwechseln ähnlich waren.

The Pony-man (Montag)

„Here I am, the ponyman, riding on my big fat pony...“ klang es früh morgens an der Talstation. Neben den zum Teil sehr schrägen Gesängen haben sie getanzt. Besser noch: Sie haben sich regelrecht angetanzt! Mit schweren Schuhen musste sich das Tanzen als Tortur angefühlt haben. Wer sich zumindest etwas Mühe gab, hinterliess einen Schweisstropfen im Schnee und einen abgenutzten Ponysattel.

Der super-8-Kampf (Montag)

Nach dem Nachtessen ging es Schlag auf Schlag. Dies nicht nur im übertragenen Sinn. Bei einem Gruppenwettkampf wurden verschiedene Disziplinen ausgetragen. Bei „Fight The Light“, „Catch The Point“ oder „Das Schloss des Wissens“ wurde um Punkte für das eigene Team gekämpft, geraten, gezogen, geschoben, gefunden, geschlagen und vieles mehr. Zu gewinnen gab es ein gemeinsames Mittagessen in der Pizzeria in Nürensdorf.

Weiss (Dienstag)

Die Farbe des Dienstags war eindeutig weiss: Schnee und Nebel sorgten für Überstunden im Bergrestaurant. So blieb viel Zeit, neue Kartenspiele zu erlernen. Zum Glück ging es noch vor dem Nachtessen ins Hallenbad. So wurde die Zeit im Restaurant etwas verkürzt.

Andermatt (Mittwoch)

Kurz nach dem Oberalppass machte der Nebel der Sonne Platz. Bereits die Abfahrt nach Andermatt machte im frischen Pulverschnee sehr viel Freude. Die Einheimischen staunten nicht schlecht, als eine Gruppe junger Wilder mit den Skiern durch das Dorf stöckelte. Lange dauerte die Fahrt auf den Gemsstock nicht. Die Schneeverhältnisse waren an diesem Tag eindeutig auf unserer Seite. Pulverschnee soweit das Auge reichte.

Skirennen (Donnerstag)

Nach einem sonnigen Vortag verliess uns ausgerechnet am Renntag das Wetterglück. Die Rennpiste war in einem pickelharten, schwer zu befahrenem Zustand. So glich der erste Lauf auch gleich einem Dominospiel. Wer zu viel riskierte wurde hart, sehr hart bestraft. Geschliffene Kanten waren definitiv kein Nachteil.

An dieser Stelle gratulieren wir Tim zur kleinsten Zeitdifferenz von 0.02 Sekunden zwischen den beiden Läufen und wünschen ihm viel Spass bei Baschi und Nickless.

Der schönste Tag (Freitag)

Ausgerechnet der Freitag entpuppte sich als der wohl schönste Tag der Woche. Schade gings bereits um 14 Uhr mit dem Car zurück ins Unterland. Wer bis dahin die Woche ohne Sonnenbrand überlebte, dem bot sich definitiv nochmals die Gelegenheit, den Vätern und Müttern zu zeigen, dass auch wir schönes Wetter hatten.